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Ausflug ins Grusel-Schloss: Wie ich dachte, das Finanzamt Biberach wäre ein Museum
Ich gebe es zu: Ich bin ein Kulturbanause. Als ich am Wochenende in Biberach unterwegs war und dieses beeindruckende, sandsteinfarbene Gebäude sah, dachte ich sofort: "Mensch, das muss ein historisches Museum sein! Oder vielleicht eine alte Bibliothek?".
Es gab sogar eine Fahne (zugegeben, die deutsche Nationalflagge, aber hey, ein bisschen Pathos muss sein), viele Bäume und einladende, moderne Glastüren.
Ich sah zwei ältere Herrschaften, die gerade herauskamen – wahrscheinlich ein paar Dozenten, die gerade eine Vorlesung gehalten hatten. Die Frau dahinter wirkte allerdings etwas gehetzt, vielleicht eine ehrgeizige Studentin?
Aber dann fiel mir das große Schild über dem Eingang auf:
FINANZAMT
Puh. Mir wurde schlagartig klar: Das ist kein Ort für schöne Geschichten aus der Vergangenheit. Das ist ein Ort für die harte Realität der Gegenwart.
Aber wisst ihr was? Die Leute, die da rein- und rausgingen, sahen eigentlich ganz nett aus. Nicht wie Steuereintreiber aus dem Mittelalter. Vielleicht ist das Finanzamt Biberach ja gar nicht so gruselig, wie es der Name vermuten lässt.
Vielleicht arbeiten dort ja auch nur Menschen, die (genau wie wir alle) am liebsten den ganzen Tag nur über das schöne Wetter und die nette Architektur reden würden.
In diesem Sinne: Frohes Schaffen (und Steuern zahlen)!
Was meint ihr? Ist das Finanzamt Biberach das schönste Finanzamt Deutschlands? Und habt ihr schon mal ein Finanzamt mit einem Museum verwechselt? Schreibt es mir in die Kommentare!

Das Mysterium der Öffnungszeiten

